Samstag, 23. Mai 2026

Presseanfrage zur Studie über Windkraft und Herzinsuffizienz

Das Studiendesign der aktuell auf dem Internistenkongress vogestellten Mainzer Windkraft-Gesundhritsstudie schließt den HAWTHORNE-EFFEKT definitiv als Erklärung für die Ergenisse aus. Insoweit irren die "Faktenchecker" auch hier.. In der Studie an mehr als 70.000 Patienten konnte eine deutliche Häufung von Herinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen unter exakt statistisch kontrollierten Bedingungen in Regionen mit hoher Windkraftlast nachgewiesen werden. Prof. Christian Vahl

 

 * * *

 Presseanfrage zur Studie über Windkraft und Herzinsuffizienz des Westfälischen Volksblatt Sonja Möller

Hallo Herr Tschischke,

ich greife zu Samstag die Pressemitteilung von Vernunftkraft NRW auf bezüglich der Studienergebnisse von Professor Vahl auf.

 Meine Fragen:

Um welche Studie handelt es sich genau? Wie ist der Titel? Wo ist sie veröffentlicht?

(auf Seite 169 im Magazin oder Seite 103 im PDF)

               Deutlich erhöhte Inzidenz von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen in Kommunen mit erheblichem Ausbau der

Windenergie S.169 oder S. 103 im PDF

  • Stellungnahme Vahl: „Es ist die derzeit mächtigste epidemiologische Studie zum Thema Windkrat und Herzaffektion. Die Datenerfassung verantwortet ausnahmslos untersucherneutral die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Der streng wissenschaftliche Ansatz mit retrospektivem Studiendesign schließt den Nocebo-Effekt aus. Es wird in der Stuide eine Assoziation beschireben und keine Kausalität. Die peer-review in „Die Innere Medizin“ veröffentlichte Studie an >70.000 Patienten zeigt eine statistische Häufung von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen in Gebieten mit hoher Windrad-Dichte. Das Poster enthält den Poster-Code und ist damit zitierbar.Die Daten sind wissenschaftlich auf dem Kongress (DGIM) mit mehr als 300 Wissenschaftlern diskutiert, ohne dabei substanzielle Kritik am Studiendesign zu erhalten. Wir sprechen hier ausdrücklich von niederfrequenter Schallenergie und nicht von Infraschall (wobei dieser natürlich eingeschlossen ist).“

 Wann wurde sie veröffentlicht? Wer hat sie veröffentlicht? Aus welchem Jahr stammen die Ergebnisse?

  • 13.04.26, Wer hat sie veröffentlicht? Vahl/Dietz unterstützend Prof. Wild, Universitätsmedizin Mainz, Aus welchem Jahr stammen die Ergebnisse? 2021-2024, auf dem Kongress selbst wurden bereits die Daten 2015-2024 vorgestellt.

 Woher hat der Verein das pdf/die Studie?

  • Die Studie hatte einen sehr langen, mehrjährigen Vorlauf. Die Vernunftkraft NRW wurde hier als Verbraucherschutzorganisation in der Allokationsphase mehrmalig interviewt und es wurden Ausbaudaten bereitgestellt. Hinzu kamen die hohe Anzahlen von gesundheitlich Betroffenen, die beispielsweise bei AEFIS dokumentiert waren oder aber sich auch an unseren Verein gewendet haben. Ganz nebenbei haben wir diese Sachverhalte bereits 2018 dem Kreis Paderborn in Einwänden prognostiziert, da diese Erkenntnisse in Kanada bereits 2010 vorlagen.

 Können Sie mir das pdf P-15-07 nochmal mailen? Ich kann es nicht öffnen.

  • Der E-Mail angefügt. Zudem ein pdf-file, welches im Grundsatz die Problematik hinsichtlich er Immissionen verdeutlicht. Dieses Schaubild ist auch sehr gut im Kontext zur Veröffentlichung von Prof. Vahl aus 2018, in der eine Herzmuskelschädigung bei 15Hz und 80 dB(Z) festgestellt wurde. Diese Ergebnisse wurden von der Windkraftindustrie zerrissen und als völlig überhöht dargestellt. Ein substanzieller Gegenbeweis erfolgte nicht. Die Grafik überlässt dem Betrachter selbst ein Urteil hinsichtlich der Überhöhung der Laborbeschallung. Dies war wohlgemerkt als Einzelfrequenz beschallt. Das reale Belastungsband ist der Grafik zu entnehmen. Auch wird sehr gut dargestellt in wie weit der dB(A) als Grenzwert überhaupt geeignet ist. Hinzu kommen die Grenzwerte der DIN45680, die aufzeigen, dass die reale Belastung im hörbaren Bereich liegt und zudem auch der überwachenden Behörde Messberichte in Schutzräumen vorliegen, die eine eindeutige Problematik und gar Überschreitung aufzeigen. Dies wurde von Prof. Krahe, dem DIN-Ausschussvorsitzenden  geprüft und bestätigt.

 Meine Recherche hat ergeben, dass Professor Vahl nicht mehr Teil der Universitätsmedizin Mainz ist. Die Studienergebnisse sind nicht im Auftrag der Universität erfolgt. Wer ist der Auftraggeber?

 Wie ist Vernunftkraft auf die Studie aufmerksam geworden?

  • Diese Frage ist bereits oben zur Erlangung der Kenntnis beantwortet

 Haben Sie die Studienergebnisse gelesen oder gibt es nur das pfd von dem Kongress? 

  • Uns lagen in früher Phase die Rohdaten vor, als auch die Daten der kassenärztlichen Vereinigung vor.

 * * *

Der resultierende Presseartikel von Sonja Möller am 23.5.2026 im Westfälischen Volksblatt

 * * *

Hier die offiziellen Links zur Veröffentlichung S.169 und Infos zur Forschungsgruppe, bzw. Prof. Vahl:  

https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-026-02103-7         

https://arbeitsgruppe-infraschall-uni-mainz.de/pages/zur-person.php   

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Presseanfrage zur Studie über Windkraft und Herzinsuffizienz

Das Studiendesign der aktuell auf dem Internistenkongress vogestellten Mainzer Windkraft-Gesundhritsstudie schließt den HAWTHORNE-EFFEKT ...