Das Studiendesign der aktuell auf dem Internistenkongress vogestellten Mainzer Windkraft-Gesundheitsstudie schließt den HAWTHORNE-EFFEKT definitiv als Erklärung für die Ergenisse aus. Insoweit irren die "Faktenchecker" auch hier.. In der Studie an mehr als 70.000 Patienten konnte eine deutliche Häufung von Herinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen unter exakt statistisch kontrollierten Bedingungen in Regionen mit hoher Windkraftlast nachgewiesen werden. Prof. Christian Vahl
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Presseanfrage zur Studie über Windkraft und Herzinsuffizienz des Westfälischen Volksblatt Sonja Möller
Hallo Herr Tschischke,
ich greife zu Samstag die Pressemitteilung von Vernunftkraft NRW auf bezüglich der Studienergebnisse von Professor Vahl auf.
Meine Fragen:
Um welche Studie handelt es sich genau? Wie ist der Titel? Wo ist sie veröffentlicht?
- Die Studie ist veröffentlicht in „Die innere Medizin“. Hier ist der link: https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-026-02103-7
(auf Seite 169 im Magazin oder Seite 103 im PDF)
Deutlich erhöhte Inzidenz von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen in Kommunen mit erheblichem Ausbau der
Windenergie S.169 oder S. 103 im PDF
- Stellungnahme Vahl: „Es ist die derzeit mächtigste epidemiologische Studie zum Thema Windkrat und Herzaffektion. Die Datenerfassung verantwortet ausnahmslos untersucherneutral die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Der streng wissenschaftliche Ansatz mit retrospektivem Studiendesign schließt den Nocebo-Effekt aus. Es wird in der Stuide eine Assoziation beschireben und keine Kausalität. Die peer-review in „Die Innere Medizin“ veröffentlichte Studie an >70.000 Patienten zeigt eine statistische Häufung von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen in Gebieten mit hoher Windrad-Dichte. Das Poster enthält den Poster-Code und ist damit zitierbar.Die Daten sind wissenschaftlich auf dem Kongress (DGIM) mit mehr als 300 Wissenschaftlern diskutiert, ohne dabei substanzielle Kritik am Studiendesign zu erhalten. Wir sprechen hier ausdrücklich von niederfrequenter Schallenergie und nicht von Infraschall (wobei dieser natürlich eingeschlossen ist).“
Wann wurde sie veröffentlicht? Wer hat sie veröffentlicht? Aus welchem Jahr stammen die Ergebnisse?
- 13.04.26, Wer hat sie veröffentlicht? Vahl/Dietz unterstützend Prof. Wild, Universitätsmedizin Mainz, Aus welchem Jahr stammen die Ergebnisse? 2021-2024, auf dem Kongress selbst wurden bereits die Daten 2015-2024 vorgestellt.
Woher hat der Verein das pdf/die Studie?
- Die Studie hatte einen sehr langen, mehrjährigen Vorlauf. Die Vernunftkraft NRW wurde hier als Verbraucherschutzorganisation in der Allokationsphase mehrmalig interviewt und es wurden Ausbaudaten bereitgestellt. Hinzu kamen die hohe Anzahlen von gesundheitlich Betroffenen, die beispielsweise bei AEFIS dokumentiert waren oder aber sich auch an unseren Verein gewendet haben. Ganz nebenbei haben wir diese Sachverhalte bereits 2018 dem Kreis Paderborn in Einwänden prognostiziert, da diese Erkenntnisse in Kanada bereits 2010 vorlagen.
Können Sie mir das pdf P-15-07 nochmal mailen? Ich kann es nicht öffnen.
- Der E-Mail angefügt. Zudem ein pdf-file, welches im Grundsatz die Problematik hinsichtlich er Immissionen verdeutlicht. Dieses Schaubild ist auch sehr gut im Kontext zur Veröffentlichung von Prof. Vahl aus 2018, in der eine Herzmuskelschädigung bei 15Hz und 80 dB(Z) festgestellt wurde. Diese Ergebnisse wurden von der Windkraftindustrie zerrissen und als völlig überhöht dargestellt. Ein substanzieller Gegenbeweis erfolgte nicht. Die Grafik überlässt dem Betrachter selbst ein Urteil hinsichtlich der Überhöhung der Laborbeschallung. Dies war wohlgemerkt als Einzelfrequenz beschallt. Das reale Belastungsband ist der Grafik zu entnehmen. Auch wird sehr gut dargestellt in wie weit der dB(A) als Grenzwert überhaupt geeignet ist. Hinzu kommen die Grenzwerte der DIN45680, die aufzeigen, dass die reale Belastung im hörbaren Bereich liegt und zudem auch der überwachenden Behörde Messberichte in Schutzräumen vorliegen, die eine eindeutige Problematik und gar Überschreitung aufzeigen. Dies wurde von Prof. Krahe, dem DIN-Ausschussvorsitzenden geprüft und bestätigt.
Meine Recherche hat ergeben, dass Professor Vahl nicht mehr Teil der Universitätsmedizin Mainz ist. Die Studienergebnisse sind nicht im Auftrag der Universität erfolgt. Wer ist der Auftraggeber?
- Unter dieser url ist die Forschungsgruppe Infraschall geführt: https://arbeitsgruppe-infraschall-uni-mainz.de/pages/zur-person.php. Hier ist auch das Impressum aufgeführt.
Wie ist Vernunftkraft auf die Studie aufmerksam geworden?
- Diese Frage ist bereits oben zur Erlangung der Kenntnis beantwortet
Haben Sie die Studienergebnisse gelesen oder gibt es nur das pfd von dem Kongress?
- Uns lagen in früher Phase die Rohdaten vor, als auch die Daten der kassenärztlichen Vereinigung vor.
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Der resultierende Presseartikel von Sonja Möller am 23.5.2026 im Westfälischen Volksblatt* * *
Hier die offiziellen Links zur Veröffentlichung S.169 und Infos zur Forschungsgruppe, bzw. Prof. Vahl:
https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-026-02103-7
https://arbeitsgruppe-infraschall-uni-mainz.de/pages/zur-person.php
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Pressemitteilung
Verbraucherschutz fordert amtsärztliche Gefahrenbewertung im Kreis Paderborn
Höchst signifikante Daten zu Herzerkrankungen: Formaler Antrag nach ÖGDG NRW eingereicht – Internationale Studienlage erhärtet
Paderborn, 24. Mai 2026 – Eine eingetragene Verbraucherschutzorganisation hat beim Kreis Paderborn einen formalen Antrag auf eine amtsärztliche Gefahrenbewertung eingereicht. Hintergrund sind die alarmierenden Ergebnisse der neuen „Mainz-Studie“ oder auch „Paderborn-Studie“ genannt, sowie eine erdrückende Anzahl internationaler Labor- und Feldstudien. Diese belegen eine massive, statistisch überzufällige Häufung schwerer Herzerkrankungen und gesundheitlicher Schäden durch Infraschall/tieffrequenter Schall im Umfeld von Windenergieanlagen (WEA). Auf Basis des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG NRW) wird das Gesundheitsamt aufgefordert, seiner staatlichen Schutzpflicht zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren unverzüglich nachzukommen.
Wissenschaftliche Evidenz: Höchst signifikanter p-Wert (p = 0,0001)
Die epidemiologische Untersuchung von Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl (Arbeitsgruppe Infraschall, Universitätsmedizin Mainz) und dem klinischen Epidemiologen Prof. Wild vergleicht die Herzgesundheit von Bürgern in Gemeinden mit hohem WEA-Besatz (Gruppe G1, z. B. Borchen und Lichtenau) mit unbelasteten Kontrollgemeinden (Gruppe G2).
Eindeutiges Ergebnis: Die Inzidenz für Herzinsuffizienz (ICD I50) und Herzrhythmusstörungen (ICD I49) liegt in den G1-Gemeinden um bis zu 68 % über dem Durchschnitt.
Ausschluss von Störfaktoren: Verfälschende Einflüsse wie Industrieanlagen, Kraftwerke oder Fluglärm wurden durch das Studiendesign methodisch eliminiert.
Höchste statistische Relevanz: Die Berechnung lieferte einen extremen p-Wert von p = 0,0001 (hochgradig überzufällig). Die vermehrten Erkrankungen sind somit bis zum Beweis des Gegenteils als Folge des erhöhten WEA-Besatzes anzusehen.
Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-026-02103-7 (S. 169)
Hintergrund: Das internationale Fundament der Gefahrenanzeige
Der formale Antrag stützt sich neben der Paderborn-Studie auf ein lückenloses Netz weltweiter medizinischer und juristischer Evidenzen, die dem Kreis übermittelt wurden:
Experimentelle Herzschädigung durch Infraschall: Laborstudien belegen eine direkte physische Auswirkung auf das Myokard. Die Arbeitsgruppe um Chaban und Vahl (2021) wies eine Reduktion der Herzmuskelzell-Leistung um bis zu 20 % nach. Pei (2011) dokumentierte Infraschall als Auslöser für Apoptose (programmierten Zelltod) an Herzmuskelzellen, während Lourenço et al. (2018) koronare perivaskuläre Fibrosen als Risikofaktor für Gefäßverengungen nachwiesen. Kasprzak (2010) belegte signifikante EKG-Veränderungen beim Menschen.
Kardiale und systemische Feldstudien: In der medizinischen Praxis manifestiert sich diese Belastung als „Windturbinentoxizität“. Dokumentiert sind schwere irreversible Herzinnenwandschädigungen bei Anwohnern (Castelo-Branco, 2015) sowie massive Schlaf- und Allgemeingesundheitsstörungen (Abbasi, 2015; Paller, 2014). Dr. Nina Pierpont (2009) definierte das „Windturbinen-Syndrom“ über Re-Expositions-Tests: Symptome wie Tachykardie (Herzrasen), Ohrendruck und Schwindel verschwanden beim Verlassen des WEA-Umfelds und kehrten bei Rückkehr exakt so wieder.
Juristische Anerkennung und Großstudien: Das Appellationsgericht Toulouse (Frankreich, Az. 20/01384) verurteilte Betreiber bereits 2021 zu Schadensersatz, nachdem das „Windturbinen-Syndrom“ gerichtlich voll anerkannt wurde. Eine umfassende Meta-Analyse von Dumbrille et al. (2021) wendete die historisch zum Nachweis von Tabakschäden genutzten Bradford-Hill-Kriterien an und stellte fest: Die Kausalität zwischen WEA-Infraschall-Exposition und dem Risiko schwerer Gesundheitsschäden ist epidemiologisch erfüllt. Dies deckt sich mit den Daten der finnischen Staatskanzleistudie (Maijala et al., 2020).
Der 3-Punkte-Forderungskatalog an die Fachbehörde
Mit der Zustellung des Antrags ist der Kreis Paderborn offiziell über die valide Gefahrenlage in Kenntnis gesetzt. Der Verbraucherschutz fordert die Umsetzung der gesetzlichen Kernaufgaben nach dem ÖGDG NRW:
Medizinische Evaluierung: Eine umgehende amtsärztliche Bewertung der nationalen und internationalen klinisch-statistischen Evidenz bezüglich der akuten Gefährdungslage im Kreisgebiet.
Wahrnehmung der Beratungsfunktion: Das Gesundheitsamt muss den Landrat über notwendige Ad-hoc-Schutzmaßnahmen informieren. Gefordert werden unter anderem Nachtabschaltungen bestehender Anlagen sowie ein Moratorium beim weiteren Ausbau.
Sofortige Berichterstattung: Die dokumentierte Zunahme der Herzerkrankungen um 68 % muss unverzüglich in die offizielle gesundheitliche Lagebewertung des Kreises einfließen.
Dialogangebot und Fristsetzung
Da der Verbraucherschutz an einer sachlichen, wissenschaftlich fundierten Lösung gelegen ist, wird der Behörde ausdrücklich ein fachlicher Austausch angeboten. Die Organisation ist bereit, ein direktes Gespräch zwischen den Fachärzten des Kreises und den Studienautoren der Universitätsmedizin Mainz zu vermitteln.
Aufgrund der Dringlichkeit der Gefahrenabwehr wird für eine Rückmeldung über die Einleitung der Sachaufklärung sowie die Bekanntgabe der nächsten verfahrensbegleitenden Schritte eine Frist bis zum 29.05.2026 erwartet.
Literaturverzeichnis und wissenschaftliche Nachweise
I. Epidemiologische Hauptstudie (Paderborn)
Vahl, C.-F. & Wild, P. (2026): Epidemiologische Untersuchung der Universitätsmedizin Mainz zur Herzgesundheit im Paderborner Umland. Vorgestellt auf dem 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM 2026), Poster Nr. P-15-07, Abstract ID: 85384.
II. Experimentelle Laborstudien zur physischen Herzmuskelschädigung
Chaban, R. & Vahl, C.-F. (2021): Infrasound and Heart Muscle Cell Performance: A 20% Reduction in Contractility. National Center for Biotechnology Information (NCBI). Link
Pei, Z.-H. et al. (2011): Infrasound as an apoptotic inducer of cardiac myocytes. In: Cardiovascular Toxicology. Link
Lourenço, A. et al. (2018): Coronary perivascular fibrosis in rats exposed to infrasound. In: Cardiopathology and Vasculature. Link
Kasprzak, C. (2010): The Influence of Infrasounds on the Electrocardiograph Patterns in Humans. In: Acta Physica Polonica. Link
III. Klinische Fall-, Feld- und Kohortenstudien
Castelo-Branco, N. A. A. et al. (2015): Low Frequency Noise-Induced Pathology: Contributions Provided by the Portuguese Wind Turbine Case. In: EuroNoise 2015. Link
Abbasi, M. et al. (2015): Impact of wind turbine sound on general health, sleep disturbance and annoyance of workers: a pilot-study in Manjil wind farm, Iran. In: Journal of Environmental Health Science and Engineering, doi: 10.1186/s40201-015-0225-8. Link
Paller, C. (2014): Association between Proximity to Industrial Wind Turbines and Self-Reported Health Outcomes. Master-of-Science-Publikation, University of Waterloo, Ontario. Link
Pierpont, N. (2009): Wind Turbine Syndrome: A Report on a Natural Experiment. K-Selected Books (Deutsche lizenzierte Übersetzung). Link
IV. Großflächige Meta-Analysen und staatliche Berichte
Dumbrille, A., McMurtry, R. Y. & Krogh, C. M. (2021): Wind Turbines (IWT) and adverse health effects (AHE): Applying Bradford Hill's criteria for Causation. In: Environmental Disease, 6(3), S. 65–87. DOI: 10.4103/ed.ed_16_21.
Evans, T. (2021): Wind turbines and adverse health effects: Applying Bradford Hill’s criteria for causation – ‘Big noises: Tobacco and Wind’ (Editorial zur Meta-Analyse). In: Environmental Disease. Link
Maijala, P. et al. (2020): Infrasound and health effects of wind turbines. Finnische Staatskanzleistudie, Tabelle C.2, Seite 99. Link
V. Gerichtliche Grundsatzentscheidungen
Cour d'appel de Toulouse (Frankreich): Urteil vom 8. Juli 2021 – Az. 20/01384 (Anerkennung des Windturbinen-Syndroms und Schadensersatz). Rezensiert durch Rechtsanwälte Caemmerer & Lenz. Link
Über die Organisation:
Als Verbraucherschutzorganisation im Landesverband „Vernunftkraft-NRW e.V.“ setzen wir uns für eine vernünftige Energiepolitik im Namen der Bürger dieses Landes ein. Hier vertreten wir hauptsächlich Interessengemeinschaften und Bürgerinitiativen, so wie einzelne Bürger. Hier steht der Verbraucherschutz und Naturschutz im Vordergrund. Wir stehen und fordern eine Versorgungssicherheit, niedrige Strompreise, mehr Klimaschutz, mehr Artenschutz und Biodiversität, als auch die Sicherheit unserer Bürger, sowie entsprechende Akzeptanz. Es gilt bessere Rahmenbedingungen für unsere Mitwelt und Umwelt zu setzen, um auch erneuerbaren Energieformen zu einem entsprechenden Stellenwert zu verhelfen.Pressekontakt:
Volker Tschischke
volker.tschischke@vernunftkraft-nrw.de
Tel. 0049 170 920 1552
www.vernunftkraft-nrw.deVerein für Verbraucherschutz und Umweltschutz auf dem Energiesektor


